Das literarische Brotmolekül

Als in Chemie relativ gut Bewanderter weiss ich natürlich, dass es ein Brot- Molekül nicht gibt. Deshalb musste ich es erfinden, weil es unbedingt in die Diät einer mir bestbekannten Person eingebaut werden muss. Aus meiner frühen Jugendzeit kenne ich mikroskopische Dünnschnitte, die mein Vater vermittels eines Mikrotoms von den abartig ausgeuferten Organen daran Verblichener zwecks wissenschaftlicher Erforschung herstellte.
Das waren, gemessen an den Brotscheiben, die in der Diät- nennen wir sie mal: „M- Diät“- besagter Person Verwendung finden, steinzeitlich grobe Klötze.
Denn diese Scheiben sind so dünn, dass das darauf treffende Tageslicht hinten heller herauskommt als es vorne hineingeht.
Diese wissenschaftlich kaum erklärbare Erscheinung habe ich das

„M- Diätsche- Brotmolekül- Phänomen“
getauft. Zur Erzeugung von kostengünstiger Raumerhellung kann es allerdings wegen des nicht unerheblichen Brotpreises nur bedingt hergenommen werden.
Wenn in fernerer Zukunft eventuell wissenschaftlich erhärtete Erklärungen gelingen sollten, melde ich mich möglicherweise sofort. 
Nach der Wahl im Herbst, vermutlich.
Dann wird u.U. der Dünnstschnitt alternativlos…

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