Archive for Januar, 2014

Denken ?

Donnerstag, Januar 30th, 2014


Anfangs, als der Mensch sich streckte,
auf zwei Beinen höher reckte,
nahm er notfalls seine Keulen,
um den Gegner einzubeulen.

Später dann, zur Zeit der Kelten,
als die Schmiede Schwerter stellten
sägten sie sich schnell und munter
damit ihre Köpfe runter.
Auch die Römer, diese Schelme
trugen nur zur Zier die Helme,
denn das Hirn, das er beschützt,
hat keinem allzu viel genützt.
Die Geschichte, keine Frage,
geht weiter bis in unsre Tage
nur kann man jetzt mit bösem Willen
per Knopfdruck ganze Völker killen.
Von meiner Hoffnung auf den Frieden
bin ich seit Längrem abgeschieden,
vom Zündeln sind sie so entzückt,
bis einer mal das Knöpfchen drückt..

Und die Moral von der Geschicht:
der Mensch hat Hirn, nur nutzt er’s nicht.
Copyright by Helmut Rottler 2008

Weistern

Sonntag, Januar 26th, 2014

Nachdem namhafte und glaubwürdige Wetterfrösche zunehmend der Meinung sind, dass sich die Schneefallperiode mehr und mehr gen Ostern verschiebt, ist der Ostereier- Kommissar der europäischen GEMEINschaft der zwingenden Meinung, dass eine Zusammenlegung bzw. Vertauschung der grünen Weihnacht mit den weissen Ostern erfolgen sollte.
Zumindest was die Geschenk- Varianten und das entsprechende Liedgut anlangt.
Dem hat der traditionsreiche Grölzer Luftknaben*- Chor unter der Leitung von Petar Astor Rechnung getragen und intoniert hier probehalber ein altes Volks- und Weihnachtslied mit adaptiertem Weistern- Text.
Die Probe fand wie immer im ehemaligen Luftschloss der beliebten Kaiserin Schüssi am Seedigern- See im Platschdauner  Schwarzkogel- Gebiet statt.

*der Name hat seinen Ur- Sprung in einer liebens- werten Gewohnheit des Chorgründers Waldimar Rundumspiel (1675- 1775), der unliebsam aufgefallene Knäblein gerne einzeln  zum Singen mit in den Wald nahm.
Nach diesem Ausflug galten sie meistens als moralisch und seelisch gefestigt.
Der Osterbaum ist eine geniale Erfindung der chin. KunstBaumschule
„Shi Tao San“, aus einer Kreuzung von Tannenzapfen und Rammlersperma, gemischt bei Dreiviertelmond und späterer Pfropfung auf Petersilienwurzeln.